Virilität

- darunter wird im engeren Sinne die vitale, männliche Stärke, die männlich-erotische Ausstrahlung, oft auch die Zeugungsfähigkeit verstanden.

Die Virilität eines Mannes, seine Kraft, ist im besonderen an die Sexualität gebunden.

Im Taoismus gilt die Sexualenergie als die essentielle Energie unseres Wesens. Sie kann durch die Anwendung taoistischer Praktiken gezielt zur Verbesserung des Befindens, als Heilkraft, Jungbrunnen und Unterstützung für „ die Kraft die aus der eigenen Mitte kommt“ genutzt werden.

Wie soll das gehen?

Dazu einleitend eine Erklärung, was eine Ejakulation für einen Mann bedeutet:

Der erwachsene Mann ejakuliert in seinen besten Jahren etwa einen Esslöffel voll Samen pro Samenerguss. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen kommt der Nährwert dieser Menge Samen zwei Rindersteaks, zehn Eiern, sechs Orangen und zwei Zitronen gleich. Er enthält also Eiweiß, Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe, Aminosäuren, Hormone – einfach alles, um Leben zu zeugen.

Ein Samenerguss bedeutet daher einen großen Energieverlust für den Mann. Dies drückt sich oft in der bekannten postkoitalen Erschöpfung des Mannes aus. Sie ist gerne Vorlage für so manche Karikatur. In Frankreich wird der Orgasmus auch „le petit mort“ - „der kleine Tod“ genannt. In unserer Umgangssprache müsste genau genommen der Ausdruck „kommen“ in „gehen“ verändert werden, denn der Mann verliert bei jeder Ejakulation etwas von seiner Lebenskraft.

Eine in unserer Kultur weitgehend unbekannte Methode den Lustmoment als Jungbrunnen zu nutzen, ist die „retrograde Ejakulation“, die Injakulation.

Sie schenkt einen intensiven Orgasmus, ohne Einbuße der Intensität – ganz im Gegenteil -, und die Erektionsfähigkeit kann danach gehalten werden . Es stellt sich keine Schwäche ein, eher das Gefühl „Bäume ausreißen zu können“.

Dazu muss unmittelbar vor dem Orgasmus ein bestimmter Energiepunkt im Dammbereich gedrückt und gehalten werden. Dadurch wird der Samen während des Höhepunktes von der Prostata zurückgezogen und dem Blutkreislauf zugeführt. Es findet somit kein Energieverlust statt, die Prostata hat sich dennoch geleert.

Das hohe Potential an Energie steigt durch das Pressen des Punktes durch die Meridiane hinauf in den Körper, statt aus dem Körper zu entweichen, wie es bei einer normalen Ejakulation der Fall ist. Der Mann verspürt all die angenehmen Empfindungen, die mit den Prostatakontraktionen einhergehen, er erlebt nach wie vor einen Orgasmus. Viele Männer berichten sogar von einer noch stärkeren Intensität des Höhepunktes.

Auf diese Art nutzten die Taoisten - unter anderem - den Gebrauch der Geschlechtsdrüsen, um Körperzellen und Gewebe mit zusätzliche Energie zu nähren. Denn jeder noch so kleine Energieverlust bedeutet „Altern“.

Sie ermittelten eine Formel, nach der berechnet werden kann, wie oft der Mann normal ejakulieren kann, ohne dass es ihm schadet. Sie bemisst sich nach dem Alter des Mannes.

Sollten Sie sich für diesen alten Wissensschatz interessieren, sprechen Sie mich im Vorgespräch des Massagetermins (in der Praxis) darauf an. Ich gebe keine Auskünfte am Telefon.

Lust und Gesundheitspflege können so durch altchinesisches Wissen auf ungewöhnliche Art und Weise neu erlebt werden.

 

Bezugsquellen:

  • Prof. Dr. med. Stephen Chang „Das Tao der Sexualität“.
  • Meister Chian Zettnersan „Taoistische Schlafzimmergeheimnisse“
  • Dr. med. Berndt Rieger „Die Prostata“